Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine an Orten, an denen Opfer der NS-Zeit gelebt haben. SWR2 ging einzelnen Lebensgeschichten nach, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen.
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Beeindruckend, weil ganz nah dran: das Theater Lokstoff! lädt zu einem „Familienabend“ mit einer Holocaust-Übe…
Goldfarbene Stolpersteine im Gehweg vor einem Haus erinnern an das Schicksal der jüdischen Menschen, die dort einmal gewohnt haben. Das Stuttgarter Theater Lokstoff! macht ihr Lebe…
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Musikalische Stolpersteine: Schüler-Projekt stellt jüdische Komponisten vor
Erinnerungsarbeit durch Musik Das Gedenken an den Holocaust steht vor vielen Problemen: Zeitzeugen, die darüber berichten können, gibt es kaum noch und Studien zeigen, dass gerade…
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Berührend: Katharina Quast liest „Jeder Stein erzählt von einem Leben“ von Jackie Kohnstamm
Über Stolpersteine stolpert man eigentlich auf dem Bürgersteig, aber es geht auch virtuell: Die Britin Jackie Kohnstamm entdeckt bei einer Internetrecherche zufällig Stolpersteine,…
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16.12.1992: Gunter Demnig verlegt den ersten Stolperstein
Man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen Gunter Demnig trägt seine Markenzeichen: einen grauen Hut mit breiter Krempe, ein rotes Halstuch, Knieschoner. Beladen ist er mit einem…
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Gunter Demnig: „Stolpersteine sind eine Verneigung vor den Opfern.“
Gunter Demnig arbeitet seit etwa einem halben Jahrhundert als Künstler, hat einen Faden von der Kassler documenta zur Biennale in Venedig gezogen und eine Farbspur von Köln nach Pa…
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Dem Amulett sei Dank (2/2) – eine Familienzusammenführung aus aller Welt
Nach dem das silberne Amulett der in Sobibor ermordeten Karolina Cohn zugeordnet, findet der israelische Genealoge Chaim Motzen Familienangehörige in aller Welt.
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Dem Amulett sei Dank (1/2) - Auf den Spuren des jüdischen Mädchens Karolina Cohn
Yoram Haimi, israelischer Archäologe, fand das silberne Amulett im November 2018 und konnte es Karolina Cohn zuordnen. Eine ungewöhnliche Recherche, erzählt von Igal Avidan.
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Alfred Flor, Heidelberg
Nach einer monatelangen Flucht erreichte er 1940 den Hafen von Haifa, saß aber auf der "Patria" fest, weil die Engländer keine Einwanderer mehr an Land ließen.
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Ludwig Hecht, Ulm
Er kümmerte sich auch um mittellose Patienten, bis die Nazis für seinen beruflichen Niedergang sorgten.
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"Bin allein, aber mutig"
Bei Kriegsende waren Menschen, die die Verfolgung überlebt hatten, in alle Winde zerstreut. Wie lebten sie weiter? Stimmen aus London und Mannheim, New York und Amsterdam, Haifa un…
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Ludwig Kahn, Kuppenheim
Der ehemalige Viehhändler wird nach Gurs deportiert. In seine Heimat kehrt er nach dem Krieg nicht zurück.
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Sofie Marie Stern, Heilbronn
Sie verzweifelte daran, dass ihr Mann Julius von den Nazis schikaniert wurde.
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Friedrich Wilhelm Wagner, Ludwigshafen
Schon im März 1933 wurde der SPD Politiker verhaftet, konnte aber in die USA fliehen. Nach dem Krieg arbeitete er an der Gestaltung eines neuen Deutschland mit und wurde 1961 zum R…
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Franz Birnbräuer, Baden-Baden
Der dreifache Familienvater leidet an einer seltenen Form von Alzheimer. 1945 wird er in der hessischen Tötungsanstalt Hadamar umgebracht
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August Jooß, Heidenheim
Der Eisendreher hat Kontakt zu französischen Zwangsarbeitern. Ein Gespräch über die Aussichtslosigkeit des Krieges wird ihn sein Leben kosten.
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Beate Bravmann, Konstanz
Ihr Vater, Religionslehrer und Kantor, zögert die Auswanderung hinaus, weil er seine Gemeinde nicht im Stich lassen will.
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Otto und Frieda Michel, Mannheim
Sie sterben in Auschwitz, Sohn Ernest überlebt und berichtet nach dem Krieg als Reporter von den Nürnberger Prozessen.
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Viktor Ullmann, Stuttgart
Die Zeit in Theresienstadt ist eine sehr produktive für den Musiker und Komponisten: Viktor Ullmann wird zum Motor des Kulturlebens dort.
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Kurt Blum, Böhl-Iggelheim
Er verkauft seine Waschmaschine, und hat damit das Startkapital für Bauland in der neuen Heimat Palästina.
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Liselotte Spiro, Tübingen
Weil sie nicht in die Hitlerjugend aufgenommen wird, erzählen die Eltern der Zehnjährigen von ihrer jüdischen Herkunft.